Unternehmensgruppe Schlumberger im Geschäftsjahr 2009/2010 erfolgreich
Fotos:Schlumberger
Schlumberger Vorstand Herbert Jagersberger, Eduard Kranebitter und Wolfgang Spiller (vrnl) stoßen auf das gute Ergebnis an.
Die Unternehmensgruppe steigerte ihren Umsatz damit um 2,4% und blickt in einem höchst anspruchsvollen Wirtschaftsumfeld auf ein zufrieden stellendes Wirtschaftsjahr 2009/2010 zurück. Darüber hinaus wurde mit dem Kauf von Hochriegl eine seit langem bestehende Vision umgesetzt: Schlumberger wurde zum „Sekthaus Österreich“, in dem sich mit den Premium-Marken Schlumberger, Goldeck und Hochriegl umfangreiches Sekt Know-how aus Österreich bündelt.
Starkes Ergebnisplus
Das Geschäftsjahr 2009/2010 zeigt einen deutlichen Anstieg des Betriebserfolgs (EBIT) von EUR 2,1 Mio. im Geschäftsjahr 2008/2009 auf nunmehr EUR 3,0 Mio. Dieser starke Anstieg resultiert in erster Linie aus der Steigerung des Ergebnisses bei den österreichischen Gesellschaften sowie einem starken Anstieg bei der niederländischen Tochter Walraven|Sax. Auch der Verkauf der Vertriebstochter Appelt hat das Ergebnis positiv beeinflusst.
Umsatzsteigerung auf 214 Mio. EUR
In einem herausfordernden Wirtschaftsumfeld blickt Schlumberger auf ein zufrieden stellendes Wirtschaftsjahr zurück. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftete mit durchschnittlich 221 MitarbeiterInnen im abgelaufenen Geschäftsjahr 213,9 Mio. EUR (VJ 208,8 Mio. EUR). Die Umsätze der Vertriebstochter Appelt, die an Maresi Austria verkauft wurde, fehlen ab dem 1. September 2009 – im Vorjahr wurden von September 2008 bis Ende März 2009 rund EUR 11 Mio. umgesetzt. Hochriegl wurde ab Anfang November 2009 von Top Spirit ausgeliefert und fakturiert. In Summe konnte der Wegfall von Appelt – auch durch Steigerungen bei der niederländischen Tochter Walraven|Sax - mehr als kompensiert werden.
Eduard Kranebitter, Vorstandsvorsitzender der Schlumberger AG, dazu: „Schlumberger hat in einem Jahr mit einer mehr als turbulenten und heraus-fordernden Wirtschaftssituation seinen Umsatz gesteigert, darauf sind wir stolz. Die Strategie uns in dieser schwierigen Phase auf unsere Kernkompetenzen zu konzentrieren und diese weiter auszubauen sowie entgegen dem Wirtschaftsverlauf zu agieren und zu investieren, hat sich bezahlt gemacht.“
Umsatzwachstum 2009/2010 dank Eigen-, Gruppen- und Prinzipalmarken
Insgesamt konnte ein Umsatzplus bei den Eigenmarken von rund 9% im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Die positive Entwicklung zeigt sich vor allem im Wachstum der eigenen Marken Hochriegl und Goldeck, bei den Gruppenmarken Underberg und Asbach und bedeutender Prinzipalmarken.
Trotz der schwierigen Wirtschaftslage war der Umsatz bei Schlumberger Sekt, Gurktaler und Rossbacher stabil. Umsatzrückgänge wurden bei Champagner, einzelnen Prämium Spirituosenmarken und bei Stillweinen verzeichnet.
Kauf von Hochriegl - Sekthaus Österreich
Durch den Abschluss des kartellrechtlichen Verfahrens im Oktober 2009 wurde der Kauf von 100% der Geschäftsanteile der Hochriegl Wein- und Sektkellerei GmbH durch Schlumberger genehmigt. Damit sind die Hochriegl Marken auf die Schlumberger Gruppe übergegangen. Hochriegl steht für Wiener Sekttradition mit Charme. Diese 120 Jahre alte, traditionsreiche Wiener Marke ist die absatzstärkste Sektmarke Österreichs. Im Hause Schlumberger bündelt sich somit als „Sekthaus Österreich“ umfangreiches Sekt Know-how und die Premium-Marken Schlumberger, Goldeck und Hochriegl aus Österreich.
„Die Schlumberger AG hat damit einen wichtigen Beitrag zur Absicherung des Sektstandortes Österreich, aber auch zur Sicherung der Lebensgrundlage vieler österreichischer Weinbauern und Zulieferbetriebe geleistet. Darüber hinaus bedeutet diese Akquisition eine Steigerung des Unternehmenswertes der Schlumberger AG, “ so Eduard Kranebitter.
Wirtschafts-Initiative „Die österreichische Antwort“
Als „Sekthaus Österreich“ steht Schlumberger für ein klares Bekenntnis zu österreichischer Qualität bei den Rohstoffen, zu österreichischer Herkunft der Trauben und für die Erhaltung der Wertschöpfung insgesamt in Österreich. Daher hat man im Juni 2010 die Wirtschafts-Initiative „Die österreichische Antwort“ (www.dieösterreichischeantwort.at) ins Leben gerufen. Die Initiative stellt die Bedeutung der Wertschöpfung sowie Qualitätsprodukte aus Österreich und damit die Erhaltung des Wohlstandes ins Zentrum. 2010 werden zahlreiche Maßnahmen im Rahmen der Initiative gesetzt, die auch andere österreichische Unternehmen zur Teilnahme aufruft. Unterstützt wird die Initiative von BM DI Nikolaus Berlakovich und Dr. Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich.
Schlumberger bekennt sich bei seinen Eigenmarken 100 Prozent zu Österreich. Das bedeutet Österreich als Wirtschafts- und Produktionsstandort, Erhaltung und umfassende Investitionen in die österreichischen Standorte sowie die Förderung österreichischer Wein- und Landwirtschaft. Darüber hinaus bekennt man sich zu starken Marken aus Österreich und damit zu Ursprung, Herkunft und Qualität. 100 Prozent-Österreich bedeutet bei Schlumberger 100 Prozent österreichische Rohstoffe, Regionalität sowie Lieferanten und Partner.
Vermögens- und Kapitalstruktur - Ausschüttungsquote
Die Eigenmittel zum Bilanzstichtag 31. März 2010 betrugen EUR 47,6 Mio. nach EUR 45,4 Mio. im Geschäftsjahr 2008/2009. Die Eigenmittelquote beträgt 34,4 % (Vorjahr: 38,7 %). Schlumberger verfügt damit weiterhin über eine solide Eigenmittelausstattung.
Der Vorstand wird daher der Hauptversammlung am 8. September 2010 für das Geschäftsjahr 2009/2010 - wie im Vorjahr - eine Dividende von 0,73 EUR je Aktie vorschlagen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 10% des Grundkapitals bzw. einer Dividendenrendite zum Bilanzstichtag von 3,7% auf die Stammaktie und 4,6% auf die Vorzugsaktie. Damit liegt Schlumberger teilweise klar besser als zahlreiche namhafte österreichische und internationale Unternehmen.
Exportgeschäft entwickelt sich weiterhin positiv
Das Exportgeschäft entwickelt sich weiterhin mit einer Umsatzsteigerung von 15,4% sehr positiv. Die Marke Schlumberger allein betrachtet verweist auf eine Umsatzsteigerung von 17,7%. Der Anteil des Exportes bei der Marke Schlumberger beträgt bereits über 30% – das bedeutet nahezu jede 3. Flasche Schlumberger Sekt geht von Wien ins Ausland. Länder wie die Schweiz, Russland, die Niederlande und das weltweite Travel Value Geschäft entwickelten sich besonders erfreulich.
Eduard Kranebitter dazu: „Wie im abgelaufenen Wirtschaftsjahr gilt es auch weiterhin die Zukunft des Unternehmens aktiv zu gestalten und eigeninitiativ Krisen in Chancen umzuwandeln. Die Konzentration auf unsere Kernkompetenzen, das klare Bekenntnis zu Österreich, die umfassenden Marketing- und Verkaufs-aktivitäten so wie die erfolgreiche Verbindung von Tradition und Innovation werden uns auch in Zukunft helfen, die erwartete Ertragskraft und die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts von Schlumberger zu sichern.“
Schlumberger Wein- und Sektkellerei GmbH
Mag. Benedikt Zacherl,
Tel: +43664-826 25 96,
