DIE PARADEIS´, DIE LIEBEN ALLE HEISS

Foto (AMA Marketing)/ Schuster

LKR Friedrich Rauer (Obmann des Landesverbandes der Steirischen Gemüsebauern), Agrarlandesrat Johann Seitinger,  Mag. Karin Silberbauer (AMA-Managerin Obst&Gemüse) und Ök.-Rat Johann Resch (Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Steiermark) bei der Kick-off-Veranstaltung zum "Tag der Paradeiser" in der Therme Blumau.

 

Heuer wurde diesem kulinarischen Paradiesapfel am 8. August bereits zum zweiten Mal im Rahmen des "Tages der Paradeiser" gehuldigt. Die große Auftaktveranstaltung dazu fand gestern in der Therme Blumau in der Steiermark statt.
 
Paradeiser sind das Lieblingsgemüse der ÖsterreicherInnen. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt laut Statistik Austria bei rund 25 kg. 

Der Hochsommer ist die Paradeiser- Hochsaison 

Der Paradeiser ist definitiv ein geliebtes Kind des Hochsommers. Jeweils im 2. Jahrestrimester, also zwischen Mai und August, werden mit Abstand die meisten Paradeiser verkauft. Die Wiener sind es, die mit 15,2 EURO im Jahr 2009 pro Kopf am meisten für Paradeiser ausgegeben haben, die Vorarlberger mit 10,5 EURO am wenigsten. Die Steirer liegen mit 11,4 EURO pro Kopf ungefähr in der Mitte. 
 
Im Burgenland, Wien und der Steiermark ist es am „paradeisischsten“
2009 wurden in Österreich auf 172 Hektar rund 41.500 Tonnen Paradeiser geerntet. Mit Abstand den größten Anteil daran hat das sonnige Burgenland mit einer Ertragsfläche von 58 Hektar, auf denen rund 13.850 Tonnen geerntet werden. Auf Platz zwei folgt Wien mit 45 Hektar Paradeiseranbaufläche und dann die Steiermark mit 37 Hektar. 
 
Paradeiser: Vielfalt in jeder Hinsicht  
Von der paradiesischen Paradeis´ gibt es mittlerweile rund 1.000 Sorten in allen Größen, Farben und Formen. So vielfältig wie die Paradeiser selbst sind auch ihre Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. Sie eignen sich bestens für pikante Suppen, knackige sommerliche Salate und natürlich auch für Hauptspeisen wie Gemüselasagne oder gefüllte Paradeiser. Besonders kreative Köpfe machen sogar Eis aus ihnen. 
 
Gut & Gesund 
„Obst & Gemüse 5x am Tag“, so lautet die Zauberformel für ein gesundes Leben. Und mit Paradeisern lässt sich diese Formel leicht umsetzen. Paradeiser schmecken nicht nur herrlich, sondern enthalten auch hochwertige Inhaltsstoffe. Besondere Bedeutung haben das zellschützende Lykopin und das Beta-Karotin, das antioxidativ wirkt und damit dazu beitragen kann, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs vorzubeugen. Weiters finden sich in Paradeisern auch Provitamin A, Vitamin C und Kalium, das entwässernd wirkt und dabei helfen kann, den Blutdruck zu senken. 
 
Achtung: „Liebeswahn“ nicht ausgeschlossen! 
Ursprünglich kommt der Paradeiser, auch Tomate genannt, aus Peru und Ecuador und wurde dann in Mexiko erstmals kultiviert. Die Azteken nannten ihn „Tomatl“. In Europa bekam er anfangs den Namen Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel. Die Österreicher machten dann den Paradeiser daraus, der bis in das 19. Jahrhundert hinein verdächtigt wurde, nach dem Verzehr einen regelrechten „Liebeswahn“ auszulösen. 
 
8. August ist heuer zum zweiten Mal „Tag der Paradeiser“
„Gerade heuer im Internationalen Jahr der Biodiversität wollen wir dem Paradeiser in ganz besonderer Weise huldigen. Es gibt wohl kaum ein Gemüse auf dieser Welt, das die Natur in vielfältigeren Formen und Farben erschaffen hat wie diesen paradiesischen Kraftspeicher. Der Paradeiser ist in jeder Hinsicht ein echter Wunderknabe, was auch die Vielfalt in der Zubereitung betrifft. Kein Wunder also, dass er so gut wie Everybody´s Darling ist“, erläutert MAG. KARIN SILBERBAUER, AMA-Managerin für Obst&Gemüse, am „Tag der Paradeiser“ warum die ÖsterreicherInnen die Paradeiser so heiß lieben.
 
AMA Marketing 
Mag. Karin Silberbauer, AMA-Managerin Obst & Gemüse,
Tel. 01/33151-420,